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Seit Mai 1954 führen die „Schmids“ nun schon den Gasthof in Sitzenberg. Wer die Familie Schmid gekannt hat, weiß wovon man spricht. Den begnadeten Fleischhauermeister aus Südmähren stammend, fiel auch nebst „Fleischbank“ die Rolle des Wirten keineswegs schwer.

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So konnte er schon bald die Herzen der Bevölkerung hierorts sowie die der Sommerfrischler für sich gewinnen. Ein großer Stammkunden-Stock zeichnete sich recht bald ab. Verwöhnt waren halt die Gäste des Wirtenehepaares Gassner, die altersbedingt den Betrieb an die Flüchtlingsfamilie Schmid übergaben.

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Das gutbürgerliche Niveau des Wirtshauses zu halten, war nun die große Herausforderung, und siehe es gelang! Dank dem „Schmäh“ des Schmid-Wirten und den Kochkünsten seiner Frau konnte man sich bald guter Geschäftserfolge erfreuen. Mit 2 Kindern (Maria, damals 11 und Christine, 2-jährig) und den Großeltern war bis zum Jahr 1956 die Familie komplett. Nicht geplant, umso überraschter war man dann, als im Dezember 1956 Johann geboren wurde. Mit Engagement und Fleiß gelang es, schon bald den Betrieb auf den damals modernen Standard umzubauen. Nebst Ausbau von 11 Fremdenzimmern, wurde die Gaststube dem Standard der 60er (Spiegelglas-Regale, bunte Vertäfelungen, usw.) gestaltet.

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Besonders Erfolg versprechend galt die Investition in die Fremdenzimmer, zumal damals große Nachfrage auf Familienurlaube der Wiener und deutschen Gäste war. Da Maria das Talent zur Gastronomie geradezu in die Wiege gelegt wurde, erlernte sie im elterlichen Betrieb den Beruf als Koch und Kellner.

Dem Trend der 70er Jahre (auch dank aufdrängender Hochkonjunktur) ließen sich die Schmids auch nicht aufhalten, den Schwerpunkt der zeitgemäßen Küche gerecht zu werden. Gute Geschäfte ließen es zu, neuerlich Renovierungen beim Tanzsaal vorzunehmen, sowie Einrichtung des Speisesaales, der 1975 eröffnet werden konnte. Auch der Stammhalter Hans wollte dem Gastgewerbe nicht den Rücken kehren und absolvierte mit ausgezeichnetem Erfolg die Ausbildung für das Gastgewerbe.

1980 verstarb nach schwerer Krankheit Vater Schmid. Altersbedingt übergab 1981 die Mutter den Betrieb an den Sohn Hans. Zur Mithilfe im Gasthaus waren stets alle Familienmitglieder bedingungslos bemüht. Nach schwierigen Jahren in den 80ern und 90ern konnte wieder ein geebneter Geschäftsweg seinen Lauf nehmen. Seit einigen Jahren liegt der Schwerpunkt auf Familienfeiern, Spezialitätenwochen und Catering-Service, das zur Geschäftsidee schlechthin wurde.

Dank dem Talent zur Gastronomie bis hin zur Schaffenskraft und dem Familiensinn kann man auf 50 erfolgreiche Geschäftsjahre zurückblicken.